Vogelspinnen Zucht
Zucht von Vogelspinnen
Paarung Vogelspinnen
Viele Vogelspinnen kann man unter Beachtung einiger wichtiger Dinge relativ einfach nachzüchten. Da viele Arten mehrere hundert Jungtiere zur Welt bringen, sollte man sich jedoch darüber im Klaren sein, welche Folgen dies hat. Vor allem der Verkauf der Jungtiere kann sich schwer gestalten. Sobald jedoch die äußeren Bedingungen (Terrariumgröße, Zeitpunkt, u. a.) geschaffen sind, kann die Paarung stattfinden. Man sollte die Paarung mit einem Holzstäbchen oder einer Pinzette beobachten, um einschreiten zu können, wenn das Weibchen das Männchen angreifen sollte. Einige Arten sind bei der Paarung friedlich und man kann sie bei einem ausreichend großen Terrarium auch über längere Zeit zusammen halten. Das Weibchen wird sich nach der Paarung normal verhalten und erst später mit dem Kokonbau beginnen. Dies kündigt sich an, wenn das Weibchen die Nahrung verweigert.
Der Kokonbau
Das Weibchen beginnt, sich in eine Höhle einzuspinnen, die oft so dicht ist, das man nicht ins Innere des Nestes schauen kann. Das Tier webt einen dichten runden Teppich, auf dem die Eier abgelegt werden. Diese werden dann beim Verlassen des Körpers befruchtet. Die af dem Teppich abgelegten Eier werden dann solange umsponnen, bis eine Kugel erkennbar ist. Bis die Jungtiere geschlüpft sind, wird der Kokon vom Weibchen bewacht.
Der Schlupf von Vogelpinnen - Spiderlinge
Sobald das Weibchen den Kokon auflockert, kann man mit dem Schlupf rechnen. Der Kokon ist jetzt größer und flauschiger und es ist der beste Zeitpunkt, ihn jetzt aus dem Terrarium zu entnehmen um die weitere "Aufbewahrung" der Jungtiere zu vereinfachen. Damit die Jungtiere dann aus dem Kokon aussteigen können, sollte man vorsichtig mit einer Schere einen Schlitz in den Kokon schneiden.
Vogelspinnen Artgerechte Haltung.